Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
persönliche und individuelle Beratung
schneller Versand
Top-Qualität
Rechnungskauf
09123-97340

VerpackungPlus / Fachwissen

Paletten einstretchen.
Ware zusammenhalten.

Die passende Folie, ein stabiler Aufbau und eine gleichmäßige Wicklung: So bereiten Sie Ihre palettierte Ware auf Lagerung und Versand vor – von der Handrolle bis zur Stretchmaschine.

Zuerst die Verarbeitung klären

Die richtige Rolle für Ihren Ablauf.

Beginnen Sie nicht mit der Folienstärke, sondern mit der Frage: Wird von Hand oder mit einer geeigneten Maschine gearbeitet?

Eine erste Auswahlhilfe – die Eignung ergibt sich aus Ware, Folie und Verarbeitung gemeinsam.
AusführungTypische AufgabeWorauf es ankommtWeiterlesen
HandstretchfoliePalettierte Ware manuell umwickeln.Handliche Rolle, passender Abroller und ein abgestimmtes Wickelschema.Zur Handfolie →
MaschinenstretchfolieLadeeinheiten mit einer Stretchmaschine umwickeln.Nur mit geeigneter Maschine; Rollendaten und Vordehnung auf die Anlage abstimmen.Zur Maschinenfolie →
Mini-StretchfolieKleine Teile bündeln oder Teilbereiche zusammenfassen.Schmale Wickelbahn; kein pauschaler Ersatz für die vollständige Palettenwicklung.Zur Minirolle →

Im Sortiment finden Sie die Folien sowie passende Hilfen zum Abrollen.[1]

Wichtig zu unterscheiden: Stretchfolie hilft, die Ware auf der Palette zu einer Ladeeinheit zusammenzufassen. Die Sicherung dieser Ladeeinheit auf dem Transportfahrzeug ist eine zusätzliche Aufgabe. Eine eingestretchte Palette ist nicht allein dadurch ausreichend auf einem Lkw gesichert.[2]

Handstretchfolie

Von Hand wickeln. Kontrolliert arbeiten.

Handstretchfolie ist für das manuelle Umwickeln gedacht. Sie ist eine naheliegende Wahl, wenn an wechselnden Packplätzen gearbeitet wird oder keine Stretchmaschine vorhanden ist. Ein passender Abroller hilft, die Rolle zu führen und die Wicklung gleichmäßig aufzubauen.

  • Rollenbreite und Kern müssen zum Abrollgerät passen.
  • Folienqualität und Wicklung an die tatsächliche Ladeeinheit anpassen.
  • Erreichbarkeit prüfen: Die Palette muss sich am Packplatz sicher umwickeln lassen.

Nicht einfach fester ziehen.

Die Wicklung soll zusammenhalten, ohne Kartons einzudrücken oder leichte Lagen zu verschieben. Ein anderes Folienmaterial, ein angepasster Aufbau oder zusätzlicher Kantenschutz kann sinnvoller sein als immer mehr Zug.

Am Packplatz: Legen Sie für wiederkehrende Ladeeinheiten fest, welche Folie, welches Gerät und welcher Wickelablauf verwendet werden. So lässt sich ein neues Ergebnis mit einer bewährten Verpackung vergleichen.

In der Kategorie: Verarbeitung „manuell / von Hand“ auswählen. Der Link öffnet die ungefilterte Kategorie.[1]

Transparente Handstretchfolie auf einer Rolle mit Pappkern
Beispiel aus dem Sortiment: transparente Handstretchfolie. Die benötigte Qualität ist an der eigenen Ladeeinheit zu prüfen.

Maschinenstretchfolie

Folie und Maschine gehören zusammen.

Maschinenstretchfolie ist für die Verarbeitung auf einer passenden Stretchmaschine vorgesehen. Entscheidend ist nicht allein, ob sich die Rolle einsetzen lässt: Auch Bremssystem, Vordehneinrichtung und Wickeleinstellungen müssen zur Folie passen.

  • Rollendaten: Breite, Kerndurchmesser, Außendurchmesser und Gewicht mit der Maschine abgleichen.
  • Verarbeitung: Prüfen, ob die Anlage mit einer Bremse oder einer Vordehneinrichtung arbeitet.
  • Ergebnis: Die Haltewirkung am Packgut kontrollieren – nicht nur das Programm auf dem Display.

Die Prozentangabe ist keine Universaleinstellung.

Angaben zur Vordehnung beschreiben Eigenschaften beziehungsweise Einsatzbedingungen der jeweiligen Folie. Sie sind keine Freigabe, jede Maschine auf den höchstmöglichen Wert zu stellen. Technische Folienangaben und tatsächliche Maschinenausstattung gemeinsam prüfen.[3, 4]

Keine Stretchmaschine vorhanden? Verwenden Sie Handstretchfolie. Maschinenrollen sind keine allgemeine Empfehlung für das Wickeln von Hand.

In der Folienkategorie: Verarbeitung „maschinell“ auswählen. Der Link öffnet die ungefilterte Kategorie.[1]

Große Rolle transparenter Maschinenstretchfolie
Beispiel aus dem Sortiment: Maschinenstretchfolie. Artikelangaben und Rollenaufnahme der Maschine müssen zusammenpassen.

Mini-Stretchfolie

Kleine Bündel statt ganzer Paletten.

Mini-Stretchfolie besitzt eine schmale Wickelbahn. Sie eignet sich zum Zusammenfassen kleinerer Packstücke oder für begrenzte Bereiche einer Verpackung. Auch hier zählen eine verträgliche Kontaktfläche und eine kontrollierte Spannung.

  • Bündeln: Zusammengehörige Teile als handliche Einheit vorbereiten.
  • Gezielt fixieren: Nur dort wickeln, wo die schmale Bahn die Aufgabe erfüllt.
  • Abrollen: Überstehenden oder abschließenden Kern bei der Auswahl des Miniabrollers berücksichtigen.
Die Grenze: Ein schmales Folienband um die Mitte einer Palette sagt nichts über den Halt der oberen und unteren Lagen aus. Für Paletten ist der gesamte Wickelaufbau zu beurteilen.

In der Kategorie finden Sie Minirollen und Miniabroller. Achten Sie auf Artikelbezeichnung und Kernform.[1]

Schmale Rolle Mini-Stretchfolie mit überstehendem Pappkern
Beispiel aus dem Sortiment: Mini-Stretchfolie mit überstehendem Kern. Für kleinere Bündel und gezielte Wickelbereiche.

Handabroller und Gleithülsen

Die Rolle führen. Die Hände entlasten.

Das Abrollgerät ist ein Teil des Arbeitsablaufs. Es muss die Rolle sicher aufnehmen und eine kontrollierte Führung erlauben. Die bloße Folienbreite reicht zur Auswahl nicht aus; auch Kern und Rollenaufbau sind wichtig.

Gleithülsen

Gleithülsen werden in die passenden Rollenenden eingesetzt. Sie vermeiden den direkten Griff an den drehenden Pappkern. Prüfen Sie vor dem Arbeiten, ob die Hülsen fest und passend sitzen.[12]

Handabroller

Ein Abroller bietet eine feste Aufnahme und definierte Griffstellen. Je nach Ausführung ist eine Bremse vorhanden. Für den abgebildeten Stretch-Wickler sind 450 und 500 Millimeter breite Rollen angegeben; andere Geräte können abweichende Aufnahmen haben.[11]

Vor dem Einsatz: Rollenaufnahme, Griffposition und gegebenenfalls Bremse bei stillstehendem Gerät einstellen. Beschädigte Kerne oder nicht passende Aufnahmen nicht durch Festhalten mit den Fingern ausgleichen.

In der Kategorie: Anwendung „Abrollen“ auswählen. Der Link ist nicht vorgefiltert.[1]

Stretch-Wickler Profi mit zwei Griffen für Handstretchfolie

Handabroller

Zwei Gleithülsen mit Innenrad für Stretchfolienrollen

Gleithülsen

Zwei Hilfen aus dem Sortiment. Welche Ausführung passt, richtet sich nach Rolle und Arbeitsweise.

Stretchmaschinen

Wiederholbar wickeln statt improvisieren.

Eine Stretchmaschine kann wiederkehrende Wickelabläufe reproduzierbar ausführen. Sie nimmt Ihnen aber nicht die Auswahl der geeigneten Folie oder die Kontrolle der Ladeeinheit ab. Richten Sie Programme auf die jeweilige Ware ein, nicht auf eine einzige vermeintliche Standardpalette.[4, 5]

  • Palette: Abmessungen, Höhe, Gewicht und Stabilität erfassen.
  • Arbeitsplatz: Stellfläche, Beschickung und den erforderlichen Sicherheitsbereich einplanen.
  • Folienwagen: Bremse und Vordehnsystem anhand der konkreten Ausführung prüfen.
  • Ablauf: Ober- und Unterwicklungen, Überlappung und gegebenenfalls eine Abdeckblatt-Pause abstimmen.

Halbautomatisch ist nicht vollautomatisch.

Bei halbautomatischen Geräten bleiben Arbeitsschritte beim Bediener. Welche das sind – etwa das Anlegen oder Abtrennen der Folie –, hängt von der Ausstattung ab. Ein automatischer Wickelzyklus bedeutet nicht automatisch einen vollständig automatisierten Packplatz.

Wann lohnt sich die Maschine? Vergleichen Sie Palettenzahl, Zeitaufwand, Materialverbrauch und körperliche Belastung. Eine feste Grenze wie „ab einer bestimmten Anzahl Paletten pro Tag immer wirtschaftlich“ passt nicht zu jedem Betrieb.
Stretchmaschine ONEWRAP mit Drehteller und senkrechtem Folienmast
Beispiel aus dem Sortiment: ONEWRAP-Stretchmaschine. Funktionen und Schutzmaßnahmen richten sich nach Modell und Ausstattung.

Folienangaben verstehen

Stärke, Vordehnung und Haltewirkung.

Drei Begriffe, die zusammengehören – aber nicht dasselbe beschreiben.

Die Stärke

Die Folienstärke wird in Mikrometern angegeben, im Shop auch als „my“. Daraus allein folgt keine sichere Gewichtsgrenze für eine Palette. Betrachten Sie zusätzlich Materialqualität, Kanten, Wickelaufbau und Verarbeitung.

Vergleichen Sie nicht nur „dick gegen dünn“, sondern die passende Folie am gleichen Packgut.[3, 6]

Die Vordehnung

Eine Maschine kann Folie vor dem Anlegen dehnen. Daneben gibt es bereits vorgedehnte Folien, die mit entsprechend geringer zusätzlicher Dehnung verarbeitet werden. Das sind unterschiedliche Ausgangssituationen.

Die Angabe „vorgedehnt“ deshalb nicht ohne das technische Datenblatt als Aufforderung zum weiteren starken Dehnen verstehen.[4, 7]

Die Haltewirkung

Folienspannung und Zahl der wirksamen Lagen beeinflussen, wie fest die Ware zusammengehalten wird. Zu wenig Halt kann Bewegungen zulassen; zu viel Druck kann die Verpackung verformen.

Entscheidend ist die Wirkung am gesamten Stapel – nicht, wie straff sich eine einzelne Stelle anfühlt.[5]

Kein Kilogramm-Rezept: Zwei gleich schwere Paletten können sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Eine kompakte Kartonlage und ein hoher, ungleichmäßiger Stapel brauchen nicht zwangsläufig dieselbe Folie oder dieselbe Wicklung.

Farbe und Kontaktflächen

Was man sehen soll. Was anliegen darf.

Transparent

Die Ware bleibt sichtbar. Prüfen Sie bei Etiketten und Barcodes trotzdem die Lesbarkeit durch die fertige Wicklung. Falten und mehrere Folienlagen können die Sicht beeinträchtigen.

Schwarz oder weiß

Solche Ausführungen kommen für Sichtschutz oder eine einheitliche Optik infrage. Die tatsächliche Blickdichte an der gedehnten Folie prüfen. Farbe allein bedeutet weder Diebstahlschutz noch UV-Freigabe.

Haftung und Oberfläche

Haftung innen und außen ist artikelabhängig. Setzen Sie eine vollständig glatte Außenseite nicht pauschal voraus. Bei empfindlichen Sichtflächen die Kombination testen oder eine geeignete Schutzlage vorsehen.

Ausführungen und Folieneigenschaften anhand des jeweiligen Artikels auswählen. Die Farbe ersetzt keine technische Spezifikation.[14]

Am Packplatz

In sechs Schritten zur sauberen Wicklung.

Die Reihenfolge unterstützt ein systematisches Vorgehen. Wickelzahlen und Spannung müssen für Ihre Ladeeinheit festgelegt und geprüft werden.

  1. Palette und Stapel vorbereiten.Eine unbeschädigte, geeignete Palette verwenden. Packstücke standfest aufbauen; problematische Überstände und lose Teile vor dem Wickeln beseitigen. Kanten- oder Oberflächenschutz dort einplanen, wo er benötigt wird.[2]
  2. Rolle einsetzen und Folie anlegen.Rolle und Abroller beziehungsweise Folienwagen passend bestücken. Abrollrichtung und Haftseite nach Folien- und Geräteangabe beachten. Die erste Bahn kontrolliert anlegen, ohne in bewegte Teile zu greifen.
  3. Die Ware mit der Palette verbinden.Den unteren Bereich so aufbauen, dass die Wicklung nicht nur die Kartons umfasst, sondern einen wirksamen Verbund mit der Palette bildet. Die Einfahröffnungen für Stapler und Hubwagen frei halten; die Folie darf beim Aufnehmen nicht planmäßig durchstoßen werden.[8]
  4. Mit Überlappung nach oben wickeln.Die Folienbahnen gleichmäßig überlappen lassen. Etwa eine halbe Bahnbreite ist ein verbreiteter Ausgangspunkt, keine allgemeingültige Freigabe. Lücken vermeiden und leichte Lagen nicht durch ruckartiges Ziehen verschieben.[9]
  5. Oberen Bereich und Abschluss ausführen.Den Wickelaufbau bis in den oberen Bereich entsprechend dem festgelegten Schema fortsetzen. Eine vorgesehene obere Abdeckung in den Ablauf einbeziehen. Folienende sauber abtrennen und anlegen, statt einen langen losen Streifen stehen zu lassen.[8]
  6. Die komplette Ladeeinheit kontrollieren.Unten, mittig und oben auf Lücken, Risse, lose Bahnen und eingedrückte Packstücke prüfen. Eine sichtbar instabile Ladeeinheit nicht weitergeben, sondern den Aufbau fachgerecht korrigieren.

Sicher arbeiten – auch beim Wickeln.

Den Arbeitsbereich frei halten und nur standsichere Ladeeinheiten bearbeiten. Nicht auf Palette oder Ware steigen, um die Oberkante zu erreichen. Schutzeinrichtungen an Maschinen nicht umgehen; während des Betriebs Abstand zu Drehteller und Folienwagen halten.

Maßgeblich sind Betriebsanweisung und Unterweisung. Bei Störungen oder Folienwechseln die Sicherheitsvorgaben des konkreten Geräts beachten. Keine Stabilitätsprobe durch Rütteln, Kippen oder Ziehen an einer potenziell instabilen Ladung durchführen.

Das Ergebnis zählt

Gut eingewickelt ist mehr als gut aussehend.

Eine glatte Folienoberfläche ist kein Nachweis dafür, dass die Ladeeinheit alle Transportbeanspruchungen verträgt.

1. Rundum ansehen

Alle Seiten, die Palettenanbindung und den oberen Bereich kontrollieren. Auf Risse an Kanten, Lücken und freie Folienenden achten. Sind Kennzeichnungen sichtbar und die Gabeleinfahrten frei?

2. Wirkung prüfen

Bei wiederkehrenden Verpackungen ein geeignetes Prüfverfahren festlegen. Haltekraftmessungen an mehreren Höhen können helfen, Unterschiede zu erkennen. Die benötigten Werte werden für die konkrete Ladeeinheit ermittelt.[6]

3. Ablauf dokumentieren

Folienartikel, Gerät, Wickelschema und Einstellungen festhalten. Nach Materialwechseln, Wartung oder geändertem Packgut das Ergebnis neu bewerten. Ein bewährtes Programm nicht ungeprüft auf andere Ware übertragen.

Bei anspruchsvollen Anwendungen: Ein geeigneter Belastungs- oder Transporttest kann erforderlich sein. Sichtprüfung und einzelne Haltekraftwerte ersetzen nicht automatisch den Nachweis der Stabilität unter realen Beanspruchungen.[16]

Verbrauch und Wirtschaftlichkeit

Nicht die billigste Rolle. Das passende Ergebnis.

Bewerten Sie Material und Arbeitsaufwand je vergleichbarer, geprüfter Ladeeinheit.

Den Verbrauch messen

Wiegen Sie dieselbe Folienrolle vor und nach mehreren gleichartigen Wicklungen. Die Gewichtsdifferenz geteilt durch die Palettenzahl ergibt den durchschnittlichen Folienverbrauch. Materialverluste in diesem Zeitraum mit erfassen.

So vergleichen Sie Ihren tatsächlichen Ablauf, ohne aus Rollenlänge und geschätzter Dehnung eine scheinbar genaue Palettenzahl abzuleiten.

Die Leistung vergleichbar halten

Ein geringerer Verbrauch ist nur dann ein Fortschritt, wenn der benötigte Zusammenhalt erhalten bleibt. Prüfen Sie bei einem Wechsel auch Risse, Nacharbeit und Verarbeitungszeit.

Bei nach Gewicht angebotener Ware Netto-Foliengewicht und Gesamtgewicht der Rolle auseinanderhalten. Der Pappkern wird nicht mit um die Palette gewickelt.

Ein einfaches Rechenbeispiel.

Die Rolle wiegt nach zehn vergleichbaren Wicklungen insgesamt 2 Kilogramm weniger.

2 kg ÷ 10 Paletten = 0,20 kg Folie je Palette

Bei einem rein beispielhaften Folienpreis von 3 Euro je Kilogramm wären das 0,60 Euro Material je Palette. Kein Shoppreis und kein Richtverbrauch; Arbeitszeit und weitere Verpackungsmittel kommen hinzu.

Sinnvoll ergänzen

Was die Folie nicht allein erledigt.

Kanten schützen

Bei empfindlichen Kartonkanten oder ungünstigen Kontaktstellen passende Leisten beziehungsweise Schutzmaterialien prüfen. Die Wicklung nicht einfach immer stärker anziehen, wenn sich Kanten bereits verformen.

Oben abdecken

Eine seitliche Wicklung schließt die Oberseite nicht automatisch. Bei Bedarf eine passende Abdeckung einplanen. Eine komplett wetterfeste Verpackung ergibt sich nicht allein aus einer gewickelten Folie.

Zusätzlich fixieren

Je nach Ware kann eine abgestimmte Kombination mit Umreifung oder anderen Sicherungsmitteln nötig sein. Stretchfolie und Umreifung haben unterschiedliche Aufgaben und sind nicht pauschal austauschbar.

Häufige Fehler

Diese Schwachstellen lassen sich vermeiden.

  1. Nur die mittlere Zone ist fest gewickelt.Die Folienverteilung unten und oben prüfen. Eine straffe Mitte sagt nichts über den Halt der gesamten Ladeeinheit aus.
  2. Die Folie reißt an denselben Stellen.Kanten, Rollenschäden und Einstellungen untersuchen. Nicht ohne Ursachenprüfung einfach auf mehr Spannung oder eine dickere Folie wechseln.
  3. Die Verpackung wird eingedrückt.Wickeldruck und Verpackungsaufbau gemeinsam bewerten. Mehr Zug ist kein Ersatz für tragfähige Kartons und einen passenden Stapel.
  4. Die Palette ist nicht eingebunden.Den Verbund im unteren Bereich korrigieren. Nur die Ware zu umwickeln reicht dafür nicht aus.
  5. Folie verschließt die Gabeleinfahrten.Die Anbindung so gestalten, dass die Folie beim Aufnehmen nicht aufgerissen wird. Einen langen Folienrest nicht unter der Palette hängen lassen.
  6. Die Einstellungen passen nicht mehr.Neue Folie, geändertes Packgut oder eine andere Maschine verlangen eine erneute Prüfung – nicht nur die Übernahme alter Werte.

Häufige Fragen

Was am Packplatz oft gefragt wird.

Wie viele Wicklungen braucht eine Palette?

Das lässt sich ohne Angaben zum Aufbau nicht seriös festlegen. Folienqualität, Spannung, Überlappung und die Verteilung der Lagen müssen zusammenpassen. Ein einmal geprüftes Wickelschema ist ein guter Ausgangspunkt für wirklich vergleichbare Ladeeinheiten – aber kein Rezept für alle Paletten.

Welche Folienstärke brauche ich?

Wählen Sie nicht allein nach Gewicht oder Mikrometerzahl. Beschreiben Sie Packstücke, Palettenhöhe, Kanten und Verarbeitung. Diese Angaben helfen, eine geeignete Folie auszuwählen und am Originalaufbau zu testen. Eine pauschale Zusage wie „23 my hält jede schwere Palette“ ist nicht belastbar.

Kann ich Maschinenstretchfolie von Hand verarbeiten?

Für die manuelle Verarbeitung empfehlen wir Handstretchfolie. Maschinenfolie wird für eine geeignete Stretchmaschine ausgewählt. Rollengewicht, Aufnahme und vorgesehene Dehnung sind auf diese Verarbeitung abzustimmen.

Muss Stretchfolie erwärmt werden?

Nein. Beim Wickelstretchen wird die Folie mechanisch gespannt und um die Ware geführt. Schrumpfen ist ein anderes Verfahren mit einer dafür vorgesehenen Folie. Stretchfolie nicht mit einem Schrumpfbrenner behandeln.[2]

Ist eine eingestretchte Palette wasserdicht?

Nicht automatisch. Offene Oberseiten, Falten, Überlappungen und Beschädigungen bleiben mögliche Eintrittsstellen. Für Feuchtigkeit, Außenlagerung oder längere Transporte den gesamten Verpackungsaufbau und die konkrete Folieneignung gesondert abstimmen.

Warum kleben benachbarte Paletten aneinander?

Die Außenseite einer Folie kann je nach Ausführung ebenfalls haften. Prüfen Sie Artikelangaben, Abrollrichtung und den Kontakt zwischen den Paletten. Eine schwach haftende Außenseite ist nicht gleichbedeutend mit einer garantiert haftungsfreien Oberfläche.

Wie lagere ich Stretchfolienrollen?

Die Lagerhinweise des jeweiligen Artikels beachten. Rollen in ihrer Schutzverpackung vor Verschmutzung und Beschädigung der Kanten bewahren. Direkte Wärmeeinwirkung vermeiden und Folien mit stark abweichender Lagertemperatur nicht ungeprüft in den laufenden Prozess einsetzen.[15]

Gibt es auch Stretchpapier?

Ja, im Sortiment ist auch Stretchpapier enthalten. Ob es für Ihre konkrete Bündel- oder Palettenanwendung geeignet ist, muss separat geprüft werden. Kunststofffolie nicht ungeprüft bei gleichem Wickelschema durch Papier ersetzen. Stretchpapier ansehen →[13]

Fachwissen verbinden

Die Palette ist Teil der gesamten Verpackung.

Von der Folie bis zur Maschine

Zeigen Sie uns Ihre Palette.
Wir helfen bei der Auswahl.

Nennen Sie uns Packgut, Gewicht, Palettenmaße und die Anzahl Ihrer Paletten pro Tag. Ein Foto des Aufbaus sowie Angaben zur vorhandenen Folie und Maschine helfen, eine passende Lösung aus dem Standardsortiment zu finden.

Dieser Ratgeber bietet eine allgemeine Orientierung zum Wickelstretchen. Er ersetzt keine Betriebsanweisung, individuelle Verpackungsprüfung oder Bewertung der Ladungssicherung. Maßgeblich sind die technischen Angaben zur Folie und zum Gerät sowie die Beanspruchungen Ihres Lager- und Transportablaufs.

Fachliche Hinweise und Quellen

Die Herstellerquellen erläutern allgemeine Funktionsprinzipien oder konkrete Produktfamilien. Daraus folgt keine Herstellerzuordnung oder technische Freigabe anderer Shopartikel. Eine genannte Überlappung ist ein Ausgangspunkt für die Abstimmung, kein Sicherheitsnachweis.

  1. VerpackungPlus: Stretchfolien, Minirollen, Abroller und vorhandene Kategorie-Filter.
  2. DGUV Information 208-048: Sicherung palettierter Ladeeinheiten, Ausgabe Juni 2017; Grundanforderungen und Stretchen.
  3. Manupackaging: Maschinenstretchfolien und unterschiedliche technische Einsatzbereiche.
  4. SIAT: ONEWRAP, Bremssysteme, Vordehneinrichtungen und halbautomatischer Betrieb.
  5. Lantech: Haltewirkung am Packgut kontrollieren und Wickeleinstellungen abstimmen.
  6. Lantech: Geeignete Haltewirkung fuer unterschiedliche Ladeeinheiten ermitteln.
  7. Signode: Vorgedehnte Stretchfolie; Unterschied zur zusaetzlichen Dehnung bei der Verarbeitung.
  8. Lantech: Palettenanbindung, freie Gabeleinfahrten und gesicherte Folienenden.
  9. Lantech: Ablauf beim Wickeln und Ueberlappung als Ausgangspunkt.
  10. VerpackungPlus: Stretchmaschinen und modellabhaengige Ausfuehrungen.
  11. VerpackungPlus: Stretch-Wickler Profi, Artikel 529.100.
  12. VerpackungPlus: Gleithuelsen mit Innenrad, Artikel 529.105.
  13. VerpackungPlus: Stretchpapier, Artikel 521.290.
  14. Signode: Farbige Stretchfolien und gesonderte UV-Ausfuehrungen.
  15. Manupackaging: Technisches Datenblatt LC3; Umgang mit Rollen und produktspezifische Lagerbedingungen.
  16. Lantech: Messbare Verpackungswirkung und Pruefung unter Handhabungs- und Transportbedingungen.

Redaktion: September 2026. Bilder aus dem VerpackungPlus-Shop. Preise, Lagerbestände und pauschale Belastbarkeiten sind in diesem Ratgeber nicht fest hinterlegt.

Zurück nach oben ↑

Sie erreichen unsere Verpackungsexperten telefonisch unter 09123-97340 oder per E-Mail an info@verpackungplus.de.