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VerpackungPlus / Service / EnviroVita

Bewusster verpacken.
Mit EnviroVita.

Passende Größen, gezielt eingesetzte Polster und nachvollziehbare Materialangaben: Wir helfen Ihnen, Ihre Verpackung zu überdenken – vom Versandkarton bis zur Palette. Weniger unnötiges Material, ohne den notwendigen Produktschutz aus dem Blick zu verlieren.

Unser Ansatz

Nicht mehr als nötig. Nicht weniger als sinnvoll.

Unter EnviroVita bündeln wir unsere Orientierung rund um Materialwahl und Verpackungseinsatz. Entscheidend bleiben die Eigenschaften des konkreten Artikels – nicht allein eine Farbe, ein Produktname oder ein Logo.

Passform

Unnötiges vermeiden.

Welche Kartongröße braucht Ihr Produkt wirklich? Welche Lage erfüllt eine Schutzfunktion – und welche wird nur aus Gewohnheit mitverpackt?

Material

Gezielt auswählen.

Prüfen Sie Papieralternativen, Materialien mit dokumentiertem Rezyklatanteil und geeignete Stärken. Vergleichen Sie immer den vollständigen Verpackungsaufbau.

Nach dem Auspacken

Weiterdenken.

Kann die Verpackung erneut genutzt werden? Lassen sich Bestandteile trennen? Welcher Sammel- und Verwertungsweg steht beim Empfänger zur Verfügung?

Unser Maßstab: Eine Verpackung soll ihre Aufgabe erfüllen. Material einzusparen und dafür Schäden zu riskieren, ist keine sinnvolle Verbesserung.

Passende Kartonage

Am besten beginnt es mit dem richtigen Format.

Ein großer Karton mit wenig Inhalt braucht zusätzliche Fixierung. Prüfen Sie deshalb zuerst die Abmessungen – und erst danach, womit verbleibende Hohlräume gefüllt werden.

  • Produktmaße einschließlich des erforderlichen Schutzraums berücksichtigen.
  • Wellpappqualität an Gewicht, Stapelung und Transportbelastung anpassen.
  • Flache oder unempfindliche Produkte auch auf geeignete Versandtaschen prüfen.
  • Standardformat vor Sonderanfertigung: Zuerst vorhandene Größen vergleichen.
Wichtig: Braun bedeutet nicht automatisch Recyclingpapier. Auch ein- oder zweiwellige Ausführung sagt nichts über einen bestimmten Altpapieranteil aus. Dafür sind die Angaben zum jeweiligen Artikel maßgeblich.
Offener brauner Wellpapp-Faltkarton als Bauformbeispiel
Bauformbeispiel: Ein passender Wellpapp-Faltkarton bildet die Grundlage. Materialzusammensetzung und Qualität artikelbezogen prüfen.

Einfach nachrechnen

Kleineres Format. Weniger ungenutzter Raum.

Angenommen, dasselbe Produkt lässt sich in beiden Formaten mit ausreichendem Schutz unterbringen. Dann zeigt bereits ein Vergleich der Innenmaße, warum sich eine Probepackung lohnt.

30 Liter400 × 300 × 250 mm Innenmaß
17,5 Liter350 × 250 × 200 mm Innenmaß
12,5 Literweniger geometrischer Innenraum je Karton

Bei 200 Sendungen sind das rechnerisch 2.500 Liter weniger Innenvolumen. Wie viel Füllmaterial tatsächlich entfällt, hängt von Produktform, Polsterung und Packweise ab.

Fiktives Rechenbeispiel, keine konkrete Packempfehlung. Die Differenz ist keine gemessene Material-, Transport- oder CO₂-Einsparung. Berechnung: Länge × Breite × Höhe in mm ÷ 1.000.000 = Liter.

Vom Paket bis zur Palette

Materialien passend zur Aufgabe auswählen.

Die folgenden Beispiele zeigen verschiedene Ansatzpunkte. Sie sind keine pauschale Umweltbewertung der abgebildeten Produkte oder der verlinkten Kategorien.

Füllen & Polstern

Papier kann viel. Aber nicht jedes Papier dasselbe.

Packpapier zum Ausfüllen, Papierpolster zur Fixierung und Rollen-Wellpappe zum Einwickeln oder Trennen: Stimmen Sie Form und Festigkeit auf das Packgut ab. Ein loses Blatt ersetzt kein belastbares Polster.

  • Hohlräume füllen und stoßempfindliche Stellen gezielt polstern – das sind unterschiedliche Aufgaben.
  • Bei schweren Produkten die Trag- und Rückstellwirkung des Polsters prüfen.
  • Empfindliche Oberflächen mit dem vorgesehenen Material auf Reibspuren testen.
  • Bei definierten Recyclinganforderungen Papierzusammensetzung und Nachweis zum Artikel anfragen.
Am Packplatz: Passende Zuschnitte oder bedarfsgerecht ausgegebenes Papier helfen, gleichmäßiger zu arbeiten. Eine Maschine ist dafür eine Option – keine Voraussetzung für jeden Betrieb.
Drei Papierpolsterkissen in unterschiedlichen Formaten

Papierpolsterkissen

Rollen-Wellpappe mit sichtbarer Wellenstruktur

Rollen-Wellpappe

Zwei unterschiedliche Aufgaben: Papierpolsterkissen zum Polstern und Fixieren, Rollen-Wellpappe zum Einwickeln und Trennen. Eignung am Produkt prüfen.

Verschließen & Kennzeichnen

Auch die kleinen Bestandteile zählen.

Ein Karton besteht im Versand nicht nur aus Pappe. Klebeband, Etiketten und Dokumententaschen gehören ebenfalls zum Verpackungsaufbau. Hier lassen sich Alternativen gezielt prüfen.

  • Papierklebeband nach Kartonoberfläche, Paketgewicht und Verarbeitungsbedingungen auswählen.
  • Band mit ausreichendem Druck anbringen; unnötige Zusatzlagen nicht als Ersatz für einen passenden Verschluss nutzen.
  • Bei Dokumententaschen zwischen Papierausführung und Kunststoffausführung unterscheiden.
  • Individuellen Aufdruck nutzen, wenn er Kennzeichnung, Wiedererkennung oder eigene Warnhinweise übernimmt.
Genau hinsehen: Ein Papierträger allein belegt weder Kunststofffreiheit noch die Recyclingfähigkeit des gesamten Bandes. Klebstoff, Beschichtung und eine mögliche Fadenverstärkung gehören zur Betrachtung dazu.

In der Kategorie Begleitpapiertaschen sind unterschiedliche Materialien enthalten. Für die Papieralternative gezielt die entsprechende Artikelbeschreibung auswählen.

Braunes Papierklebeband mit abgerolltem Bandstreifen
Papierklebeband als Verschlussalternative. Der gezeigte Papierträger ist nur ein Bestandteil des vollständigen Bandaufbaus.

Beutel & Schutzfolien

Kunststoff bewusst einsetzen, nicht pauschal ausschließen.

Benötigt Ihr Produkt Feuchtigkeits-, Oberflächen- oder speziellen Schutz, kann eine Folienlösung sinnvoll sein. Dann lohnt der Blick auf Format, Stärke, Wiederverwendbarkeit und einen belegten Rezyklatanteil.

Recyclingkunststoff konkret auswählen.

Im Sortiment gibt es beispielsweise Druckverschlussbeutel aus rLDPE sowie einen Flachbeutel mit ausgewiesenen 50 % PCR (Artikel 312.113). Diese Angabe gehört zu genau diesem Artikel – nicht automatisch zu allen Beuteln.

Dünner ist nicht automatisch sparsamer.

Bei Luftpolsterfolie stehen unterschiedliche Stärken und Aufbauten zur Auswahl. Prüfen Sie die benötigte Lagenzahl und die Schutzwirkung im fertigen Paket. Mehr Umwicklungen können einen Vorteil bei der Folienstärke wieder aufheben.

Keine Abkürzung beim Produktschutz: Für Lebensmittelkontakt, ESD-Schutz oder Korrosionsschutz gelten eigene Anforderungen. Eine allgemeine Recyclingangabe belegt keine solche Eignung.
Transparenter Druckverschlussbeutel aus rLDPE

Druckverschlussbeutel aus rLDPE

Rollen transparenter Luftpolsterfolie in mehreren Breiten

Luftpolsterfolie

Links: rLDPE-Druckverschlussbeutel, Artikel 315.934; ein genauer Rezyklatanteil wird hier nicht zugesagt. Rechts: Luftpolsterfolie als Beispiel für aufgabenbezogenen Folieneinsatz.

Palettieren & Sichern

Den Verbrauch je Palette betrachten.

Entscheidend ist nicht allein der Preis oder die Dicke einer Folienrolle. Für den Vergleich zählt, wie viel Material Sie für eine ausreichend stabile Ladeeinheit tatsächlich benötigen.

  • Gleichartige Ladungen mit festgelegtem Wickelablauf vergleichen.
  • Folienverbrauch ohne Rollenkern erfassen und die Stabilität gemeinsam beurteilen.
  • Kantenschutz und Ladungsaufbau mitprüfen, statt nur weitere Folienlagen aufzubringen.
  • Maschinenstretchfolie nur mit geeigneter Stretchmaschine einsetzen; sonst eine passende Handstretchfolie wählen.
Rezyklatanteil gewünscht? Nennen Sie Ihre Anforderungen bei der Anfrage. Die gezeigte Handstretchfolie ist ein Anwendungsbeispiel und keine Zusage eines bestimmten Recyclinganteils. Stretchfolie ersetzt außerdem nicht automatisch die erforderliche Ladungssicherung im Fahrzeug.
Transparente Handstretchfolie mit Pappkern als Anwendungsbeispiel
Handstretchfolie: Material und Wickelablauf müssen zur Ladung passen. Die erforderliche Haltewirkung bleibt ausschlaggebend.

Präsente & Saisonaktionen

Schön verpacken. Gezielt ausstatten.

Gerade bei Weihnachts- und Kundenpräsenten entsteht schnell eine zusätzliche Lage nach der anderen. Legen Sie zuerst fest, welche Bestandteile dekorieren, welche fixieren und welche beim Versand schützen.

  • Präsentkarton passend zu Flaschen, Gläsern oder weiteren Beigaben auswählen.
  • SizzlePak, Papierwolle oder Holzwolle auf Inhalt und Oberfläche abstimmen.
  • Füllmenge an einer Probepackung festlegen und für die Aktion hochrechnen.
  • Für den Paketversand eine passende Versandverpackung vorsehen; Dekoration ersetzt keinen Transportschutz.
Weiterverwendung ermöglichen: Ein unbeschädigter Präsentkarton oder eine Holzkiste kann beim Empfänger weitergenutzt werden. Daraus wird jedoch nicht automatisch ein organisiertes Mehrwegsystem oder eine belegte Umweltentlastung.
Braune gefaltete Papierstreifen aus SizzlePak
SizzlePak als Papier-Füllmaterial für Präsente. Farbe und Menge passend auswählen; Materialeigenschaften am jeweiligen Artikel prüfen.

Nach dem ersten Einsatz

Erst weiterverwenden. Dann passend sammeln.

Für einen weiteren Einsatz prüfen.

Saubere, trockene und ausreichend stabile Kartons, Einlagen oder Polster können für eine weitere geeignete Aufgabe infrage kommen. Kontrollieren Sie Kanten, Boden, Verschluss und Belastbarkeit, bevor Sie damit erneut versenden.

Alte Versandetiketten entfernen oder unkenntlich machen. Material mit unbekannten Verunreinigungen, Gerüchen oder nachlassender Schutzwirkung nicht ungeprüft weiterverwenden.

Mehrweg braucht einen Ablauf.

Für wiederkehrende Lieferungen können geeignete Rücklaufsysteme eine Option sein. Klären Sie Rückgabe, Reinigung, Prüfung, Platzbedarf und die tatsächliche Zahl der Nutzungen.

Eine einmalige Zweitnutzung ist hilfreich, aber nicht dasselbe wie ein geplanter Mehrwegkreislauf. Rücktransport und Aufwand müssen zur Anwendung passen.

Entsorgung ist regional: Trennen Sie Materialien nach den Vorgaben des zuständigen Entsorgers. Für gewerbliche Mengen vereinbaren Sie den geeigneten Sammelweg; Hinweise für private Haushalte lassen sich nicht pauschal auf jeden Betrieb übertragen.

Papier und Pappe.

Saubere, geeignete Papier- und Kartonbestandteile getrennt sammeln. Beschichtungen, starke Verschmutzung und Materialverbunde gesondert beurteilen.

Folien und Beutel.

Materialarten nach Entsorgervorgaben trennen. Bei größeren Mengen kann eine getrennte Sammlung geeigneter Folien sinnvoll sein. Nicht mit Papierabfällen vermischen.

Kein Freibrief für die Biotonne.

Kunststoffverpackungen gehören auch dann nicht in die Biotonne, wenn sie als biobasiert oder biologisch abbaubar bezeichnet werden. Ebenso wenig gehören Verpackungen in die Natur.

Hintergründe zu Mehrweg, Sammlung und Biokunststoffen: Quellen und weiterführende Hinweise.

Klar unterscheiden

Ähnlich klingende Begriffe. Unterschiedliche Aussagen.

Recyclinganteil
Beschreibt, welcher Anteil des eingesetzten Materials aus Recycling stammt. Achten Sie auf den Prozentwert, die Bezugsgröße und den Nachweis. Ein hoher Anteil ist keine Aussage darüber, wie gut die fertige Verpackung später recycelt werden kann.
Recyclingfähigkeit
Beschreibt die Eignung für einen Recyclingprozess. Dazu gehören nicht nur das Grundmaterial, sondern auch Aufbau, Sortierbarkeit und die vorhandene Verwertungsinfrastruktur. Beschichtungen und Klebstoffe können mitentscheidend sein.
PCR und rLDPE
PCR steht für Material aus dem Recycling von Abfällen nach der Nutzung. rLDPE bezeichnet LDPE mit Recyclingmaterial. Aus dem Kürzel allein ergibt sich weder ein exakter Prozentwert noch jede erforderliche Produkteignung.
Nachwachsende Rohstoffe
Beschreibt die Rohstoffherkunft. Daraus folgen nicht automatisch biologische Abbaubarkeit, Kompostierbarkeit oder eine bessere Gesamtumweltbilanz. Auch Herstellung, Materialmenge, Nutzung und Entsorgung spielen eine Rolle.
Biologisch abbaubar / kompostierbar
Solche Angaben brauchen definierte Bedingungen. Industrielle Kompostierbarkeit bedeutet nicht Gartenkompostierbarkeit. Sie ist auch keine allgemeine Erlaubnis, eine Verpackung über die Bioabfallsammlung zu entsorgen.
Zertifikate und Kennzeichnungen
Prüfen Sie, was genau bestätigt wird, für welchen Artikel der Nachweis gilt und ob er aktuell ist. Ein Herkunftsnachweis für Fasern bewertet nicht automatisch den gesamten Verpackungsaufbau. EnviroVita ersetzt keine unabhängigen Nachweise.

Benötigen Sie einen bestimmten Nachweis für Ihre Einkaufsrichtlinie? Nennen Sie uns Artikel und Anforderung. Wir klären die verfügbaren Informationen zur konkreten Ausführung.

Typische Missverständnisse

Sechs Dinge, die Sie besser vermeiden.

  1. Nur nach der Farbe entscheiden.Braun, grün oder naturfarben belegt weder einen Recyclinganteil noch eine Umweltbilanz.
  2. Eine Materialstärke pauschal reduzieren.Erst den gesamten Aufbau testen. Mehr Lagen oder Schäden können die erhoffte Verbesserung aufheben.
  3. Eine Angabe auf alle Artikel übertragen.Ein Rezyklatanteil oder Nachweis gilt nur für die dazugehörige Ausführung, nicht automatisch für die Kategorie.
  4. Präsentation mit Versandschutz verwechseln.Papierwolle und Schleifen gestalten ein Geschenk. Die Versandverpackung muss unabhängig davon passen.
  5. Kompostierbar mit beliebig entsorgbar gleichsetzen.Sammel- und Entsorgervorgaben bleiben entscheidend. Verpackungen nicht im Garten oder in der Natur zurücklassen.
  6. Nur den Einkaufspreis vergleichen.Verbrauch je Sendung, Packzeit, benötigte Komponenten und Reklamationen gemeinsam betrachten.

Im eigenen Betrieb anfangen

Aus einer Idee wird ein nachvollziehbarer Vergleich.

  1. Ist-Verpackung erfassen.

    Produkt, Verpackungsbestandteile, Maße, Materialgewicht, Packzeit und bisherige Probleme dokumentieren.

  2. Eine Alternative aufbauen.

    Passform, Material oder Packweise gezielt verändern. Die erforderlichen Schutzfunktionen beibehalten.

  3. Unter realen Bedingungen testen.

    Handhabung, Transportbeanspruchung und Ergebnis beim Empfänger prüfen. Ein einzelner guter Packversuch ist noch kein allgemeiner Nachweis.

  4. Ergebnis festhalten.

    Den Materialverbrauch je Sendung vergleichen. Nur belastbare Werte kommunizieren; daraus nicht ohne Berechnung eine CO₂-Einsparung ableiten.

Bei VerpackungPlus

Verantwortung beginnt auch im eigenen Betrieb.

Ökostrom seit 2011.

Seit 2011 beziehen wir bei VerpackungPlus Ökostrom. Das ist eine konkrete Entscheidung für unseren Strombezug – keine pauschale Aussage über die Herstellung oder Klimabilanz aller angebotenen Verpackungen.

Produktinformationen statt Pauschalversprechen.

Bei Ihrer Auswahl unterstützen wir Sie mit den verfügbaren Angaben aus der Lieferkette. Je nach Artikel können das Materialdaten, Angaben zum Rezyklatanteil oder weitere Nachweise sein. Was noch offen ist, klären wir artikelbezogen.

Direkt zu den Verpackungen

Die passende Lösung beginnt im Sortiment.

Eintüten & Abpacken

Passende Abmessungen und Materialausführung wählen.

Verschließen & Kennzeichnen

Auch Klebstoff und Materialaufbau berücksichtigen.

Post & E-Commerce

Für flache oder unempfindliche Inhalte Format-Alternativen prüfen.

Geschenkverpackungen

Präsentation und Versandverpackung getrennt planen.

Bitte beachten: Die Links führen zu den jeweiligen Sortimenten, nicht zu einer ausschließlich nach Umweltkriterien gefilterten Auswahl. Eigenschaften wie Recyclinganteil, Materialaufbau oder Zertifizierung immer am gewählten Artikel prüfen.

Häufige Fragen

Nachhaltigkeit im Verpackungsalltag.

Die wichtigsten Unterschiede und nächsten Schritte auf einen Blick.

Was bedeutet EnviroVita bei VerpackungPlus?

Unter diesem Namen finden Sie unsere Orientierung zur bewussten Material- und Verpackungsauswahl. Die Seite hilft beim Vergleichen; sie ersetzt keine artikelbezogenen Daten oder unabhängigen Prüfungen.

Ist Papier immer die bessere Wahl als Kunststoff?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind die Aufgabe, der vollständige Materialaufbau, die eingesetzte Menge und der weitere Umgang mit der Verpackung. Bei Feuchtigkeits- oder speziellen Schutzanforderungen kann Kunststoff die passende Lösung sein.

Enthält jeder braune Karton Recyclingmaterial?

Die Farbe ist kein Nachweis. Benötigen Sie einen bestimmten Recyclinganteil oder Angaben zur Faserherkunft, fragen Sie diese für den konkreten Artikel an.

Sind Recyclinganteil und Recyclingfähigkeit dasselbe?

Nein. Der Anteil beschreibt die Herkunft eingesetzten Materials. Die Recyclingfähigkeit betrifft die Möglichkeit, die fertige Verpackung nach dem Gebrauch wieder stofflich zu verwerten. Das eine belegt das andere nicht.

Sind alle hier verlinkten Verpackungen zertifiziert?

Nein, mit der Verlinkung wird keine Zertifizierung zugesagt. Die Kategorien enthalten unterschiedliche Ausführungen. Verbindlich sind die zum ausgewählten Artikel vorliegenden Angaben und Nachweise.

Darf kompostierbare Kunststoffverpackung in die Biotonne?

Nein. Kunststoffverpackungen gehören auch bei biologischer Abbaubarkeit nicht in die Bioabfallsammlung. Industrielle Kompostierbarkeit ist außerdem nicht mit Gartenkompostierbarkeit gleichzusetzen. Beachten Sie den vorgesehenen Sammelweg und die Entsorgervorgaben.

Kann ich gebrauchte Kartons erneut versenden?

Prüfen Sie Zustand, Tragfähigkeit, Sauberkeit und Eignung für den neuen Inhalt. Entfernen Sie alte Versandetiketten. Beschädigte oder aufgeweichte Kartons sollten nicht erneut als tragende Versandverpackung eingesetzt werden.

Wie spare ich Füllmaterial, ohne weniger zu schützen?

Beginnen Sie mit dem Kartonformat. Dann prüfen Sie die gezielte Fixierung und notwendige Polsterung. Der Füllmaterial-Rechner hilft bei der Volumenplanung, ersetzt aber keine Prüfung der Schutzwirkung.

Kann ich auf eine dünnere Folie wechseln?

Nur wenn der vollständige Aufbau die Aufgabe weiterhin erfüllt. Vergleichen Sie Verbrauch, Lagenzahl, Handhabung und Schutzwirkung unter den tatsächlichen Bedingungen. Bei Maschinen muss die Folie zusätzlich zur Technik passen.

Gibt es Kunststoffbeutel mit ausgewiesenem Recyclinganteil?

Ja. Ein konkretes Beispiel ist Flachbeutel 312.113 mit 50 % PCR. Daneben gibt es rLDPE-Druckverschlussbeutel. Prozentwert, Ausführung und besondere Eignungsanforderungen jeweils am Artikel prüfen.

Können Sie Nachweise für unseren Einkauf bereitstellen?

Nennen Sie den Artikel und die benötigte Information, etwa Materialaufbau, Rezyklatanteil oder Faserherkunft. Wir prüfen die dafür verfügbaren Unterlagen. Nicht für jeden Artikel liegt jeder gewünschte Nachweis vor.

Lohnt sich die Beratung auch bei kleinen Versandmengen?

Ja. Schon ein passenderes Standardformat oder eine klarere Packfolge kann sinnvoll sein. Beschreiben Sie Ihren Inhalt und die bisherige Verpackung. Wir prüfen zunächst eine passende Standardlösung, bevor eine Sonderanfertigung zum Thema wird.

Ihr nächster Schritt

Was lässt sich an Ihrer Verpackung verbessern?

Senden Sie uns die Ausgangssituation. Wir sehen uns gemeinsam an, welche Standardartikel, Materialalternativen oder Abläufe zur Aufgabe passen.

Ihr Produkt
Maße, Gewicht, Form und empfindliche Bereiche. Fotos helfen bei der Einordnung.
Ihre bisherige Verpackung
Kartonformat, Material, Polsterung, Verschluss und bekannte Probleme.
Ihr Ziel
Weniger Hohlraum, anderer Materialaufbau, dokumentierter Rezyklatanteil oder einfachere Verarbeitung.
Ihre Rahmenbedingungen
Mengen, Versandweg, Termin und die Nachweise, die Ihr Einkauf benötigt.

Mit einer konkreten Aufgabe kommen wir weiter.

Sie müssen die Lösung noch nicht kennen. Die Beschreibung Ihrer heutigen Verpackung ist ein guter Anfang.

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